Abnehmen hat nichts mit essen zu tun
Warum viele Menschen am Essen arbeiten, obwohl die eigentliche Ursache oft ganz woanders liegt.
Wer abnehmen möchte, beginnt meistens beim Essen. Kalorien. Ernährungspläne. Diäten. Verzicht. Gesunde Lebensmittel.
Und trotzdem erleben viele Menschen immer wieder dieselbe Enttäuschung.
Sie starten motiviert. Sie halten durch. Sie nehmen ab.
Und irgendwann geraten sie wieder in alte Gewohnheiten.
Warum?
Aus meiner Erfahrung liegt die Antwort häufig nicht auf dem Teller. Sondern im Menschen selbst. Denn viele Menschen kämpfen nicht gegen ihr Essen. Sie kämpfen gegen Gewohnheiten, Gefühle, Belastungen und Muster, die oft schon viele Jahre bestehen. Genau deshalb hat nachhaltige Gewichtsveränderung häufig deutlich weniger mit Essen zu tun, als viele Menschen glauben.
Die meisten Menschen wissen längst, was gesund wäre.
Sie wissen:
- dass Gemüse gesünder ist als Süßigkeiten
- dass Bewegung wichtig ist
- dass Wasser besser ist als Softdrinks
- dass ständiges Naschen nicht hilfreich ist
Und trotzdem gelingt die Veränderung oft nicht dauerhaft.
Warum?
Weil Wissen und Verhalten zwei verschiedene Dinge sind.
Der Verstand kann etwas verstehen.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sich Gewohnheiten verändern.
Genau deshalb scheitern viele Menschen nicht am Wissen.
Sondern an den tieferliegenden Ursachen ihres Verhaltens.
Wenn ich Menschen begleite, interessiert mich nicht zuerst die Frage:
„Was isst du?“
Mich interessiert zunächst:
- Wie lebt dieser Mensch?
- Welche Erfahrungen hat er gemacht?
- Welche Belastungen trägt er mit sich?
- Welche Gewohnheiten haben sich entwickelt?
- Welche Geschichte steckt dahinter?
Denn hinter jedem Essverhalten steht ein Mensch.
Und hinter jedem Menschen steht eine Geschichte.
Genau dort beginnt oft die eigentliche Veränderung.
Viele Menschen essen nicht nur, um ihren Körper zu versorgen.
Essen übernimmt oft zusätzliche Funktionen.
Zum Beispiel:
- Trost
- Belohnung
- Entspannung
- Sicherheit
- Ablenkung
- Pause
Das Stück Schokolade am Abend ist dann oft mehr als Schokolade.
Es wird zu einem Moment der Entspannung.
Die Chips auf der Couch sind häufig nicht nur ein Snack.
Sondern ein Versuch, Anspannung loszuwerden.
Das Essen wird dadurch zur Lösung.
Nicht zum Problem.
Das Problem entsteht erst dann, wenn diese Lösung dauerhaft gebraucht wird.
Menschen essen nicht nur mit dem Mund.
Sie essen mit ihren Erfahrungen.
Mit ihren Erinnerungen.
Mit ihren Gefühlen.
Mit ihren Überzeugungen.
Mit ihrer Geschichte.
Wer als Kind Trost durch Süßigkeiten erlebt hat, verbindet Essen häufig noch viele Jahre später mit Geborgenheit.
Wer gelernt hat, sich mit Essen zu belohnen, greift oft auch als Erwachsener darauf zurück.
Diese Muster entstehen selten bewusst.
Und genau deshalb lassen sie sich oft nicht allein durch Disziplin verändern.
Viele Menschen essen nicht aus Hunger.
Sie essen aus einem Bedürfnis heraus.
Manchmal steckt dahinter:
- Stress
- Einsamkeit
- Überforderung
- Frust
- Enttäuschung
- innere Leere
Der Griff zum Essen wird dann zu einer Möglichkeit, mit diesen Gefühlen umzugehen.
Nicht weil der Mensch schwach ist.
Sondern weil das Essen über viele Jahre eine Aufgabe übernommen hat.
Wer sein Essverhalten nachhaltig verändern möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Teller schauen.
Sondern auch auf die Gefühle dahinter.
🌀 Viele Menschen glauben, sie hätten ein Essproblem.
Oft haben sie jedoch ein ungelöstes Bedürfnis, das sich über das Essen ausdrückt.
Viele Diäten verändern:
- die Lebensmittel
- die Mengen
- die Regeln
- den Speiseplan
Die eigentlichen Auslöser bleiben jedoch häufig bestehen.
Der Stress bleibt.
Die Gewohnheit bleibt.
Die emotionale Verknüpfung bleibt.
Die innere Anspannung bleibt.
Deshalb erleben viele Menschen immer wieder denselben Kreislauf:
Sie nehmen ab.
Sie halten durch.
Sie verlieren Gewicht.
Und irgendwann kehren die alten Muster zurück.
Nicht weil sie schwach sind.
Sondern weil die eigentliche Ursache nie verändert wurde.
Die meisten Menschen fragen:
„Was darf ich essen?“
Aus meiner Sicht ist häufig eine andere Frage wesentlich wichtiger:
Warum esse ich eigentlich?
- Warum greife ich jetzt zum Essen?
- Was suche ich in diesem Moment?
- Welches Bedürfnis steckt dahinter?
- Welche Aufgabe erfüllt das Essen für mich?
Diese Fragen führen oft näher an die Ursache als jede Kalorientabelle.
Deshalb beginnt nachhaltige Veränderung für mich nicht beim Essen.
Sie beginnt beim Menschen.
Bei seinen Gewohnheiten.
Bei seinen Erfahrungen.
Bei seinen Bedürfnissen.
Bei seinen Gefühlen.
Bei seinen inneren Mustern.
Erst wenn diese Zusammenhänge verstanden werden, entsteht häufig eine Veränderung, die sich nicht nach Kampf anfühlt.
Sondern nach Entwicklung.
Viele Menschen glauben, sie müssten zuerst ihr Essen verändern.
Meine Erfahrung zeigt etwas anderes.
Wer sein Essverhalten dauerhaft verändern möchte, sollte zunächst verstehen, welche Rolle das Essen überhaupt im eigenen Leben spielt.
Denn Essen ist oft nicht das eigentliche Problem.
Es ist häufig die Lösung, die ein Mensch irgendwann für ein tieferliegendes Bedürfnis gefunden hat.
Und genau dort beginnt nachhaltige Veränderung.
Wenn du dein Essverhalten nicht nur verstehen, sondern nachhaltig verändern möchtest, begleite ich dich gerne mit dem Programm Mein Wohlfühlkörper©.
Dabei verbinde ich Hypnose, psychologische Beratung, Systemik und NLP zu einem strukturierten Veränderungsprozess.
Denn nachhaltige Veränderung beginnt nicht auf der Waage.
Sie beginnt im Menschen selbst.
Über Georg Eisl
Viele Menschen kommen zu mir mit dem Wunsch abzunehmen.
Im Laufe der Jahre wurde mir jedoch immer deutlicher:
Die eigentliche Herausforderung liegt häufig nicht im Essen.
Sie liegt in den Gewohnheiten, den Erfahrungen, den Gefühlen und den inneren Mustern dahinter.
Genau deshalb entstand das Programm Mein Wohlfühlkörper©.
Nicht als weitere Diät.
Sondern als Begleitung für Menschen, die die Ursachen hinter ihrem Essverhalten verstehen und nachhaltig verändern möchten.



